Markel Pro IT

Fehler sind menschlich – und können den Besten passieren. Eine kleine Unachtsamkeit kann bereits Schäden im eigenen Unternehmen oder am Vermögen betroffener Dritter auslösen. Diese können im Zweifel nicht nur das finanzielle Fundament, sondern auch einen guten Ruf bis ins Mark treffen. Hinzu kommt: Anforderungsprofile und gesetzliche Vorgaben verschiedenster Berufsbilder werden immer komplexer, was große Schadenpotenziale nach sich zieht. Deshalb ist eine Vermögensschadenhaftpflicht für viele Berufe bereits gesetzlich fixiert. Doch auch für Branchen, deren Risiko noch keine Pflichtversicherung regelt, wird eine VSH dringlich empfohlen.

Markel Pro IT ist DIE Vermögensschadenhaftpflicht für Freiberufler und Unternehmen aus der IT-Branche. Beispiele für versicherbare Berufsgruppen sind Software- und SAP-Entwickler, IT-Projektleiter oder Web-Entwickler.

ACHTUNG: Bitte verwenden Sie für die automatische Prämienberechnung und alle Funktionalitäten der Antragsmodelle den Adobe Acrobat Reader.

Schadenbeispiele

Vermögenseigenschaden durch Mitarbeiter

Der Mitarbeiter eines IT-Unternehmens verursacht grob fahrlässig den Verzug eines Projektes. Der Auftraggeber entzieht dem Unternehmen daraufhin das Projekt. Das IT-Unternehmen nimmt daraufhin seinen Mitarbeiter in Anspruch. Der Schadenersatz wird in Höhe von 12 Monatsgehältern geltend gemacht.

Programmierfehler lässt Gewinne platzen

Ein freiberuflicher Programmierer entwickelt eine Datenbanksoftware zum Versand von 12.000 Online-Mailings für ein Modeunternehmen. Aufgrund eines Fehlers in der Programmierung werden die formatierten Mailings falsch versendet. Das Unternehmen eröffnet Schadenersatzklage gegen den Programmierer wegen entgangenem Gewinn von 120.000 €.

Verzugsschaden

Ein IT-Unternehmen ist mit der Wartung und dem Support der Computersysteme eines Logistikunternehmens betraut. Bei einem Systemausfall kann das IT-Unternehmen die vereinbarte Reaktionszeit von einer Stunde nicht einhalten. Erst nach 7 Stunden laufen die Systeme wieder. Der Auftraggeber verlangt für die verzögerte Leistungserbringung Schadenersatz in Höhe von 50.000 €.

Beratungsfehler

Ein IT-Berater empfiehlt einem Energieversorger eine Verwaltungs-Software. Nach der Implementierung der Software stellt sich heraus, dass das Produkt nicht für die Verwaltung von Verbrauchsdaten geeignet ist. Dem Energieversorger entsteht durch Anschaffung und Implementierung einer neuen Software ein Schaden von 73.000 €.

Verletzung von Schutzrechten

Ein IT-Unternehmen veröffentlicht ein neues Software Tool. Ein Konkurrierendes Unternehmen erhebt einen Unterlassungsanspruch, da dieses eine Software mit gleichem Namen bereits früher auf den Markt gebracht hat. 

Die Forderungen belaufen inklusive Lizenzgebühren auf 30.000 €.

Cyber-Drittschaden

Ein IT-Unternehmen implementiert ein Shopping- Tool für einen Spielwaren-Zulieferer. Dabei wird ein bis dato nicht registrierter Virus ins Netzwerk des Auftraggebers eingeschleust. Das gesamte interne Netzwerk ist befallen. Bis zum Abschluss der Systembereinigung steht der Betrieb still. Das Unternehmen verklagt den Dienstleister auf Sachschaden und entgangenen Gewinn in Höhe von 600.000 €. 

Programmierfehler

Ein freiberuflicher Programmierer entwickelt als Subunternehmer einer Social-Media-Agentur eine Datenbanksoftware zum Versand von 12.000 Online Mailings für ein Modeunternehmen. Aufgrund eines Programmierfehlers werden die formatierten E-Mails falsch versendet, weshalb die Agentur eine Schadenersatzklage eröffnet. Der Grund: Entgangener Gewinn von 200.000 EUR, da der Modekonzern der Agentur den jährlichen Social-Media-Etat entzogen hat. Dank Markel Pro IT ist der Programmierer abgesichert und der entstandene Schaden wird übernommen.

Übertragung von Viren

Ein IT-Unternehmen implementiert ein Shopping Tool für einen Spielwarenzulieferer. Ein neuer Mitarbeiter loggt sich mit seinem Laptop ins Firmennetzwerk des Kunden ein, dabei wird ein bis dato unentdeckter Virus ins Netzwerk des Auftraggebers eingeschleust. Bis zum Abschluss der Entseuchung steht der Betrieb drei Tage still, das IT-Unternehmen wird auf Sachschaden und entgangenen Gewinn in Höhe von 600.000 EUR verklagt, ein Vergleich kann ausgehandelt werden.

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Daniel Blazquez

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