Markel Pro Media

Fehler sind menschlich – und können den Besten passieren. Eine kleine Unachtsamkeit kann bereits Schäden im eigenen Unternehmen oder am Vermögen betroffener Dritter auslösen. Diese können im Zweifel nicht nur das finanzielle Fundament, sondern auch einen guten Ruf bis ins Mark treffen. Hinzu kommt: Anforderungsprofile und gesetzliche Vorgaben verschiedenster Berufsbilder werden immer komplexer, was große Schadenpotenziale nach sich zieht. Deshalb ist eine Vermögensschadenhaftpflicht für viele Berufe bereits gesetzlich fixiert. Doch auch für Branchen, deren Risiko noch keine Pflichtversicherung regelt, wird eine VSH dringlich empfohlen.
 
Markel Pro Media ist DIE Vermögensschadenhaftpflicht für kleine und mittlere Unternehmen aus der Medienbranche. Versicherbare Berufsgruppen sind beispielsweise Werbeagenturen, Eventagenturen oder Online-Marketingagenturen.
ACHTUNG: Bitte verwenden Sie für die automatische Prämienberechnung und alle Funktionalitäten der Antragsmodelle den Adobe Acrobat Reader.

Schadenbeispiele

Falsche Druckvorlage

Eine Medienagentur soll für einen Messeauftritt einen Produktflyer überarbeiten, verwendet für den Druckauftrag allerdings eine falsche Druckvorlage: Zwar sind in der Datei die neuen Texte korrekt dargestellt, allerdings wurden die Produktbilder nicht ausgetauscht und neu angeordnet. In Nachtschichten für die Korrekturen und einen Nachdruck des Flyers kann zwar pünktlich zur Messe geliefert werden, der durch diesen Zusatzaufwand entstandene Schaden beläuft sich für die Agentur dennoch auf stolze 33.000 EUR.

Fehler bei der Terminplanung

Eine Event-Agentur ist mit der Organisation einer Vortragsreihe be-traut. Einladungen an 200 exklusive Teilnehmer sind verschickt. Die Agentur hat das Kongresszentrum inklusive Rahmenprogramm für den 12. August statt den 21. August gebucht. Der Auftraggeber entzieht den kompletten Veranstaltungs-Etat in Höhe von 700.000 €jährlich, macht Reputationsschäden und Schadenersatzforderungen geltend. Die Teilnehmer fordern entstandene Reisekosten zurück.

Druckeigenschaden

Eine Gemeinde plant zum 250jährigen Bestehen eine Feier. Hierfür gibt sie den Auftrag von Gestaltung und Druck an eine Medienagentur. Diese gibt dem Druck im eigenen Namen an die Druckerei weiter. Nach Fertigstellung der Flyer stellt die Agentur fest, dass das abgedruckte Veranstaltungsdatum falsch ist. Die Kosten für die Entsorgung der falschen Flyer und Neudruck belaufen sich auf 7.500 €.

Verletzung von Schutzrechten

Eine Web-Agentur verwendet für die Webseite eines Kunden aus der Automobilbranche geschütztes Bildmaterial eines Wettbewerbers.Ohne weitere Prüfung wird die Webseite live geschaltet. Der Kunde wird vom rechtlichen Eigentümer des Bildmotives abgemahnt, Schadenersatzforderungen folgen.

Urheberrechtsverletzung

Eine Webagentur nutzt im Rahmen einer großen Onlinekampagne für einen Finanzkunden geschütztes Bildmaterial eines Wettbewerbers. Ohne weitere Prüfung wird die Seite live geschaltet und auf zahlreichen sozialen Medien beworben. Der rechtliche Eigentümer der Bilder reagiert mit einer Abmahnung, der Auftraggeber fordert Schadenersatz, weil die Kampagne storniert werden muss. Der Schaden beläuft sich auf 145.000 EUR, auch wenn der Fall außergerichtlich geklärt werden kann. 

Cyber-Eigenschaden

Der Mitarbeiter einer Marketing-Agentur öffnet den Anhang einer E-Mail, welcher einen Verschlüsselungstrojaner beinhaltet. Alle Daten auf den Systemen der Agentur werden somit unlesbar gemacht. Die Kosten für die IT-Forensik sowie die Entfernung der Schadsoftware und Installation neuer Sicherheitssoftware betragen 26.000 €.

Cyber-Drittschaden

Der Mitarbeiter einer PR-Agentur versendet versehentlich eine E-Mail mit einem vireninfizierten Anhang an einen großen Kunden. Dieser verursacht beim Kunden einen Systemabsturz der das Unternehmen für einige Tage außer Betrieb setzt. Der Kunde stellt Haftpflichtansprüche aus Schadenersatz und entgangenen Gewinn in Höhe von 78.000 €.

D&O-Außenhaftung

Der Geschäftsführer eines Unternehmens verpasst es, den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens rechtzeitig zu stellen. Trotz Insolvenzreife leistet er verbotene Zahlungen an Lieferanten. Der Insolvenzverwalter fordert alle verbotenen Zahlungen ab Insolvenzreife vom Geschäftsführer persönlich zurück. Die Forderung beläuft sich bei zweimonatiger Verschleppung auf 70.000 €.

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Daniel Blazquez

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