Markel Pro Immobilienwirtschaft

Fehler sind menschlich – und können den Besten passieren. Eine kleine Unachtsamkeit kann bereits Schäden im eigenen Unternehmen oder am Vermögen betroffener Dritter auslösen. Diese können im Zweifel nicht nur das finanzielle Fundament, sondern auch einen guten Ruf bis ins Mark treffen. Hinzu kommt: Anforderungsprofile und gesetzliche Vorgaben verschiedenster Berufsbilder werden immer komplexer, was große Schadenpotenziale nach sich zieht. Deshalb ist eine Vermögensschadenhaftpflicht für viele Berufe bereits gesetzlich fixiert. Doch auch für Branchen, deren Risiko noch keine Pflichtversicherung regelt, wird eine VSH dringlich empfohlen.
 
Markel Pro Immobilienwirtschaft ist DIE Vermögensschadenhaftpflicht für kleine und mittlere Unternehmen aus der Immobilienbranche. Beispiele für versicherbare Berufsgruppen sind Hausverwalter, Immobilienmakler oder Darlehensvermittler.

ACHTUNG: Bitte verwenden Sie für die automatische Prämienberechnung und alle Funktionalitäten der Antragsmodelle den Adobe Acrobat Reader.

Schadenbeispiele

Zahlendreher bei Mieterhöhung

Nach der Renovierung eines 12-Parteienhauses soll sich der Hausverwalter im Zuge neu abzuschließender Mietverträge am ortsüblichen Mietspiegel orientieren. Ein Zahlendreher schleicht sich ein, statt des Mietzinses von 8,70 €/m2 legt der Verwalter vertraglich 7,80 € fest. Bei 12 Parteien und einer durchschnittlichen Wohnungsgröße von 65 m2 entgehen dem Eigentümer jährlich 8.424 € an Mieteinnahmen. Dies macht er beim Hausverwalter geltend.

Renovierungskosten zu hoch

Ein Facility-Manager wird damit beauftragt, sich um den Fassadenanstrich zu kümmern und einen Handwerker zu verpflichten. Bei der Auftragsvergabe wurden nicht genügend Vergleichsangebote eingeholt. Die entstandenen Renovierungskosten erscheinen dem Eigentümer als zu hoch. Beim Einholen alternativer Angebote bestätigt sich dies und die Differenz wird vom Facility-Manager gelten gemacht.

Vergessener Wartungstermin

Der Hausverwalter vergisst den Wartungstermin für die Heizungsanlage einer von ihm verwalteten Immobilie. Im Winter fällt die Anlage aus, ein Ersatzteil ist erst nach mehreren Tagen verfügbar. Den 25 Bewohnern ist aufgrund eisiger Temperaturen nicht zuzumuten, in ihren Wohnungen zu bleiben. Die Mieter stellen dem Eigentümer die entstandenen Kosten in Rechnung, dieser nimmt die zuständige Hausverwaltung in Haftung.

Fehlinformation

Ein Immobilienmakler hat erfolgreich ein Bürogebäude vermittelt. Nun fordert der Mieter Schadenersatz in Höhe von 60.000 EUR, weil das Gebäude entgegen der Vermittleraussage nicht komplett, sondern nur im Erdgeschoss klimatisiert ist. Die VSH springt ein und gemeinsam verständigt man sich auf die Zahlung der anteiligen Kosten, die für den Einbau einer Klimaanlage anfallen. 

Verletzung von Schutzrechten

Ein Immobilienmakler veröffentlicht auf seiner Webseite Bilder einer Villa. Der Rechteinhaber erhebt einen Unterlassungsanspruch, da diese Bilder ohne seine Einwilligung veröffentlicht wurden. Die Kosten belaufen sich auf 5.000 €.

Cyber-Eigenschaden

Der Mitarbeiter einer Hausverwaltung öffnet den Anhang einer E-Mail, welcher einen Verschlüsselungstrojaner beinhaltet. Alle Daten auf den Systemen der Agentur werden somit unlesbar gemacht. Die Kosten für die IT-Forensik sowie die Entfernung der Schadsoftware und Installation neuer Sicherheitssoftware betragen 26.000 €.

Cyber-Drittschaden

Der Mitarbeiter eines Immobilienmaklers versendet versehentlich eine E-Mail mit einem vireninfizierten Anhang an einen großen Kunden. Dieser verursacht beim Kunden einen Systemabsturz der das Unternehmen für einige Tage außer Betrieb setzt. Der Kunde stellt Haftpflichtansprüche aus Schadenersatz und entgangenen Gewinn in Höhe von 78.000 €.

Schlüsselverlust

Ihr Kunde verliert fünf Schlüssel, die er vom Eigentümer für Besichtigungstermine eines Mehrparteienhauses bekommen hat. Der Austausch der Zylinder sowie der Schlüssel schlägt mit fast 15.000 EUR zu Buche, die VSH des Immobilienmaklers springt ein. 

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Rebekka Seidenberg

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