Markel Pro Dienstleister

Fehler sind menschlich – und können den Besten passieren. Eine kleine Unachtsamkeit kann bereits Schäden im eigenen Unternehmen oder am Vermögen betroffener Dritter auslösen. Diese können im Zweifel nicht nur das finanzielle Fundament, sondern auch einen guten Ruf bis ins Mark treffen. Hinzu kommt: Anforderungsprofile und gesetzliche Vorgaben verschiedenster Berufsbilder werden immer komplexer, was große Schadenpotenziale nach sich zieht. Deshalb ist eine Vermögensschadenhaftpflicht für viele Berufe bereits gesetzlich fixiert. Doch auch für Branchen, deren Risiko noch keine Pflichtversicherung regelt, wird eine VSH dringlich empfohlen.
 
Markel Pro Dienstleister ist DIE Vermögensschadenhaftpflicht für kleine und mittlere Unternehmen aus der Dienstleistungsbranche. Beispiele für versicherbare Berufsgruppen sind Berufsbetreuer, Buchhalter oder Übersetzer und Dolmetscher.
ACHTUNG: Bitte verwenden Sie für die automatische Prämienberechnung und alle Funktionalitäten der Antragsmodelle den Adobe Acrobat Reader.

Schadenbeispiele

Falsche Vorlage

Ein Immobilienmakler empfiehlt eine falsche Mietvertragsvorlage. In dieser sind fehlerhafte Angaben zu Mieterhöhungen verzeichnet. Der Vermieter kann somit nicht die geplanten Mieterhöhungen bei 25 Objekten vornehmen. Der Schaden beläuft sich auf 4.750 €.

Falschbuchung

Ein Hochzeitsplaner verschreibt sich und bestellt das Catering für eine Hochzeit zum 25. Juni anstatt zum 22. Juni. Durch dieses Missgeschick entstehen ihm massive Schäden, denn sowohl der Auftraggeber als auch der Caterer nimmt den Hochzeitsplaner in die Pflicht. Zudem ist der Reputationsschaden enorm, der Fall „macht die Runde“. 

Verpatzte Buchung

Ein Reisebüro leitet eine Buchungsbestätigung nicht an den Reiseveranstalter weiter. Der Kunde und der Veranstalter klagen auf Schadenersatz. Die Ansprüche belaufen sich auf 5.500 €.

D&O-Außenhaftung

Der Geschäftsführer eines Unternehmens verpasst es, den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens rechtzeitig zu stellen. Trotz Insolvenzreife leistet er verbotene Zahlungen an Lieferanten. Der Insolvenzverwalter fordert alle verbotenen Zahlungen ab Insolvenzreife vom Geschäftsführer persönlich zurück. Die Forderung beläuft sich bei zweimonatiger Verschleppung auf 70.000 €.

Cyber-Eigenschaden

Der Mitarbeiter eines Büroserviceunternehmens öffnet den Anhang einer E-Mail, welcher einen Verschlüsselungstrojaner beinhaltet. Alle Daten auf den Systemen des Unternehmens werden somit unlesbar gemacht. Die Kosten für die IT-Forensik sowie die Entfernung der Schadsoftware und Installation neuer Sicherheitssoftware betragen 26.000 €.

Cyber-Drittschaden

Der Mitarbeiter eines Lohnbuchhaltungsservices versendet versehentlich eine E-Mail mit einem vireninfizierten Anhang an einen großen Kunden. Dieser verursacht beim Kunden einen Systemabsturz der das Unternehmen für einige Tage außer Betrieb setzt. Der Kunde stellt Haftpflichtansprüche aus Schadenersatz und entgangenen Gewinn in Höhe von 78.000 €.

Vermögenseigenschaden

Der Mitarbeiter eines Beratungsunternehmens verursacht grob fahrlässig den Verzug eines Projektes. Der Auftraggeber entzieht dem Unternehmen daraufhin das Projekt. Das Beratungsunternehmens nimmt daraufhin seinen Mitarbeiter in Anspruch. Der Schadenersatz wird in Höhe von 12 Monatsgehältern geltend gemacht.

Verzögerungsschaden

Ein freiberuflicher Übersetzer versäumt die Abgabefrist eines Auftrages, der diesen in Haftung nimmt. Ein sogenannter Verzögerungsschaden entsteht. 

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Stephan Lindner

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